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 Das Buch Mormon 
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Beitrag Das Buch Mormon
Hi @all!

Das Buch Mormon

Hi all!

Wie ihr ja wisst, habe ich vor einigen Jahren ja mal eine Mormonin zur Freundin gehabt.

Ich konnte mir eigentlich nichts unter diesem Glauben vorstellen. Nur das, was man dann auch immer in den Medien mitbekommt. Doch vor einigen Tagen ist es mir gelungen, durch Zufall, eines dieser Bücher in die Hand zu bekommen.

Heute habe ich begonnen mich mit diesem Buch zu befassen und schon auf den ersten Seiten schien es mir, dass ich in eine andere Welt eintauchen würde.

Der Gründer dieses Glaubens nimmt für sich in Anspruch, dass ein Engel ihm von Gott die Botschaft überbracht haben will, Texte, die auf goldenen Tafeln standen ins Englische zu übersetzen. Und es gibt angeblich elf Zeugen, die diese Tafeln gesehen haben wollen. Allerdings handelt es sich dabei um Familienngehörige von John Smith; unter anderem auch um seinen Vater.

Die ersten drei Zeugen sind:

Oliver Cowdery
David Whitmer
Martin Harris

Danach kommen die nächsten acht Zeugen:

Christian Whitmer
Jacob Whitmer
Peter Whitmer Jun.
John Whitmer
Hiram Page
Joseph Smith Sen.
Hyrum Smith
Samuel H. Smith

Ich bin leider noch nicht sehr weit in diese Thematik vorgedrungen, doch wenn ich mir die angeblichen Zeugen so betrachte, dann scheint es so zu sein, dass zwei Familien eine Glaubensgemeinschaft gegründet haben, die zum Zwecke der eigenen Bereicherung gedacht war und es scheinbar immer noch ist.

Angeblich stammen die Ureinwohner der USA von einem Volk ab, dass sich beim Turmbau zu Babel befunden haben soll.

Natürlich werde ich mich in diese Thematik einlesen und dann auch so einige von diesen wahrscheinlich sehr verqueren Ansichten posten.

Allein schon, wie John Smith Jun. von Gott beauftragt worden sein will, diese Tafeln zu übersetzen, scheint mir ein wenig unlogisch. Es wurde ihm gesagt, dass er keinem Menschen kundtun sollte, dass er diese Tafeln hat, und dann finden sich die elf Namen für das Zeugnis. Wie soll man diese Diskrepanz verstehen?

Diese Unterhaltung mit diesem Boten von „Gott“ soll sich die ganze Nacht hingezogen haben. Der Engel soll sich dreimal manifestiert haben und immer wieder den gleichen Sermon wiederholt haben. Immer wieder mit einem kleinen Zusatz.

Als John dann sein Tagewerk anging, war er so erschöpft, dass er seinem Vater, mit dem er auf dem Feld arbeitete, gesagt hat, ihm ginge es nicht gut. Daraufhin schickte sein Vater ihn nach Hause. Auf dem Weg dorthin brach Smith Jun zusammen und hatte angeblich wieder eine Vision. Der Engel erschien ihm wieder und meinte dann, er sollte seinem Vater davon berichten.

Das tat er dann auch und sein Vater meinte, dass er das, was ihm Gott gesagt hatte, machen müsse.

Der Senior ist dann natürlich auch ein Zeuge dafür, dass es diese Tafeln gab. Nachtigall, ich hör Dir trapsen!

Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass mit diesem Glauben damals eine Familie Geld machen wollte.

Die Namen Whitmer und Smith werden wohl echt sein, doch die anderen Namen halte ich für ein Fake.

Es dürfte doch wohl klar sein, dass die Häufung von zwei Namen kein Zufall sein kann. Vor allem der Name Smith dürfte doch wohl schon vieles klären. Und dann auch noch die männlichen Whitmers!

Von diesen gehr ja auch das Zeugnis aus. Und sie beschwören alle, dass sie diese Tafeln gesehen haben und das John Smith Jun. sie wörtlich übersetzt hat.

Woher nahmen sie dieses Wissen?

Wenn, dann konnten die Siedler damals gerade mal lesen und schreiben. Und das auch noch in Englisch. Wie sollten sie sich da in der hebräischen Sprache zurechtfinden können?

Ich denke mal einfach, dass diese Tafeln gefaket waren. Und John nur darauf aus war, ein berühmter Mann zu werden. Geschafft hat er das ja. Wahrscheinlich hätte er sich nicht träumen lassen, dass es diese Glaubensgemeinschaft auch heute noch gibt. Was mich allerdings am meisten daran stört ist, dass sie jeglichem Fortschritt entsagen.

Nicht alle. Es scheint auch eine gemäßigte Variante dieses Glaubens zu geben. Doch die meisten dieser Mormonen scheinen ja das Leben zu lieben, das ihre Vorvorväter gelebt haben.

Ich frage mich, warum Menschen sich absichtlich von jeglichem Fortschritt abwenden.

Ist es, weil sie sich dabei glücklicher fühlen? Dann aber wahrscheinlich nur die Männer, da die Frauen scheinbar nichts zu sagen haben.

Eigentlich entwickelt sich doch jede Glaubensrichtung mit der Zeit (die katholische Kirche wahrscheinlich nicht wirklich). Und so könnte ich mir vorstellen, dass die Mormonen besser daran getan hätten, nicht alles zu verdammen, was sich Fortschritt nennt.

Aber ich muss mich erst einmal noch weiter in die Geschichte des John Smith Jun einlesen um noch weitere Kommentare abgeben zu können.

Bis dahin verbleibe ich wie immer euer sehr skeptischer

Hank

_________________
Nicht begangene Taten ziehen einen verheerenden Mangel an Folgen nach sich.

Viele Gedenkminuten könnten durch einige Denkminuten verhindert werden!


11. Mai 2009, 08:33
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Beitrag Re: Das Buch Mormon
Fortsetzung:

Das Buch Mormon 1

Hi!

Endlich habe ich es geschafft mich ein wenig in dieses Buch einzulesen. Ich muss sagen, dass ich schon viel Unsinn gelesen habe, doch dieses Buch schlägt dem Fass den Boden aus.

Der Gründer der Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage, John Smith, behauptet allen Ernstes, dass der „auferstandene Sohn“ von Mormon, Moroni ihm als Engel erschienen sei und ihm den Auftrag erteilt hätte diese goldenen Tafeln zu übersetzen.

Aber in einer Hinsicht muss ich meine Ansicht revidieren. Hatte ich zuerst an Geldgier gedacht, so musste ich im Verlauf der Lektüre erkennen, dass John Smith ein übersteigertes Geltungsbedürfnis hatte und einfach nur machtgeil war.

Wenn man sich das Jahr der Gründung 1830 und die puritanischen Ansichten der damaligen Einwohner Amerikas vor Augen hält, wird man schnell erkennen, dass er Macht ausüben wollte. Leider waren die Menschen damals (und manche sind es bis heute) so naiv und glaubten ihm.

Eigentlich auch kein Wunder. Das Leben war damals ja auch wirklich hart. Manche hatten Glück, wenn ich das mal so nennen darf, und manche waren ehrlich. Und welchen Zeitvertreib hatten die Menschen damals? Eigentlich keinen. Arbeiten und beten war alles, was sie hatten. Und nicht wenige waren des Schreibens und Lesens nicht mächtig.

Daher scheint es nicht verwunderlich, wenn ein cleverer Mann sich mit einer Idee durchsetzen konnte. Und John Smith schien kein Idiot gewesen zu sein.

Columbus und die Wickinger sind tot!

John Smith behauptet, dass das Buch Mormon ein Bericht eines „Nephi“ über die Geschichte dieses Volkes ist.

Ferner behauptet er, dass dieses Volk Jerusalem verließ, in die Wildnis ging und dann, und da kommt das Alte Testament ins Spiel, ein Schiff baute und in das verheißene Land segelte.

Sie hatten auch schon einen Kompass. „Nephi“ berichtet, dass seine Brüder ihn während der Überfahrt fesselten. Daraufhin gerieten sie in einen fürchterlichen Sturm und nur weil „Nephi“ wieder befreit wurde und seine Brüder ihren Frevel einsahen, legte sich der Sturm und der Kompass funktionierte wieder.

Nach einigen Wochen erreichten sie dann auch Land. Sie hatten Amerika entdeckt!! Allerdings lässt sich nicht, im Gegensatz zur Bibel, herausfinden, wo sie gelandet waren. Es werden zwar Orte genannt wie z. B. „Shim“, doch wo diese gewesen sein sollen, darauf ist im ganzen Buch kein Hinweis zu finden.

Warum die Überschrift?

Weil sich das Ganze schon 592 vor Christus ereignet haben soll. Und wenn man sich das Bild eines Gemäldes am Anfang des Buches einmal betrachtet, dann wird sehr schnell klar, dass es sich um ein Schiff handeln muss, das John Smith gesehen hat. Oder es handelte sich dabei um die Form, die die Wickinger brauchten.

Einem einigermaßen gebildeten Mann dürften diese Schiffe nicht unbekannt gewesen sein. Bisher habe ich zwar nicht herausbekommen, wer diese Bilder gemalt hat, doch der Maler scheint die damalige Bauart von Schiffen mit der Antike vermischt zu haben.

Eigentlich wissen wir doch, dass die Ureinwohner der USA über die Landbrücke der Beringstrasse kamen und den Kontinent von Norden her besiedelt haben. Und es ist auch nicht von der Hand zu weisen, dass manche Indianerstämme mehr oder weniger mongoloide Züge aufweisen.

In dem Bericht „Nephis“ werden irgendwelche Ureinwohner nicht erwähnt. Seltsam! Sollte es so sein, dass ihr „verheißenes Land“ vorher von Gott entvölkert worden war? Das kann ich mir nicht vorstellen. Und noch eines macht mich stutzig:

Bevor Nephi mit seinen Leuten Palästina, so hieß es damals ja laut Bibel, verließ, sollte er von einem Laban oder so ähnlich, Tafeln holen. Der erste Versuch scheiterte und sie mussten sich zurückziehen. Doch Nephi startete noch einen Versuch. Diesmal erhielt er von Gott die Order diesen Laban zu töten. Und das tat er auch indem er ihm mit seinem Schwert den Kopf abschlug.

Ich bin mir sicher, dass John Smith an dieser Stelle fabuliert. Das Meiste scheint mir aus der Bibel entnommen zu sein und wurde wahrscheinlich so umgeschrieben, dass es für seine Begriffe passte.

Vielleicht hat John ja wirklich geglaubt eine Offenbarung gehabt zu haben. Allerdings schien es sich dabei dann um das Delirium Tremens gehandelt zu haben.

Im Anhang des Buches ist auch eine Tabelle, die die uns bekannten Evangelien in Bezug mit diesem Buch und noch drei weiteren Büchern setzt.

Dabei ist sehr auffällig, dass das Buch der „Lehre und Bündnisse“ mit diesen gleichgesetzt wird. Schon allein diese Aktion lässt ihn vollkommen unglaubwürdig erscheinen.

Leider habe ich die Quelle nicht mehr, die mir mehr Aufschluss darüber geben könnte. Damals wusste ich eigentlich nicht sehr viel über Mormonen, doch mit meinem jetzigen Wissen würde ich mit dieser Frau noch einmal darüber diskutieren.

Ich finde, dass es sehr anmaßend ist, zu behaupten, dass diese Menschen allein das Verständnis hatten, zu wissen, was Jesus damals wollte.

Fazit:

Die Kirche Jesus Christus und der Heiligen der letzten Tage disqualifiziert sich schon durch die Äußerungen ihres Propheten John Smith. Vor allem dadurch, dass er behauptet, dass sein Vater, den er an der Seite Gottes gesehen haben will. Des Weiteren maßt er sich an, zu den neuen zwölf Aposteln zu gehören. Er will durch Gott zu deren Anführer gemacht worden sein. Und der Rest dieser „Apostel“ stimmen mit den Zeugen überein, die ich schon im ersten Teil erwähnte. Und nochmals:

Nachtigall, ich hör Dir trapsen!

Meines Erachtens ist das Ganze nur ein genialer Fake und es scheint immer noch Menschen zu geben, die auch heute noch daran glauben.

Wenn sie allerdings damit glücklich sind, sollte man ihnen das nicht nehmen. Doch zumindest sollten auch diese Menschen davon ausgehen, dass es sich dabei nicht um Tatsachen, sondern nur um eine Fiktion handelt.

Tatsachen weiß man, doch an Fiktionen kann man glauben. Daher denke ich, dass Religion eine Fiktion ist, die man glauben kann oder nicht.

Mit nachdenklichen Grüßen verbleibe ich euer

Hank

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11. Mai 2009, 08:45
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