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 Definiere "Menschlichkeit": 
AutorNachricht
Devcon 2
Devcon 2
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Registriert: 10.2009
Beiträge: 44
Geschlecht: nicht angegeben
Beitrag Definiere "Menschlichkeit":
Wir sind "Menschen"...

Um das zu begreifen, beobachteten wir, "was uns an menschlichem verbindet",
- was uns vom "Nicht-Menschen" unterscheidet. -

Wir "erkennen den Menschen an seinen menschlichen Merkmalen",
- an denen, die Ihn von allen anderen Arten unterscheiden. -

Der "Nicht-Mensch" beginnt für uns dort, "wo kein menschliches Merkmal mehr aufzufinden ist",
- durch dieses fehlende "Menschheitsmerkmal" separieren wir uns z.B. von den Tieren und den Pflanzen. -

Dieses Merkmal nennen wir "unsere Menschlichkeit", - wir beobachten und defineren sie,
seit wir dazu imstande sind, und sind uns folglich sicher, wovon wir sprechen. -
Genauso wie wir uns einig darüber sind, "wo unsere Menschlichkeit endet",
- unser Begriff des "Unmenschen" zeigt auf, dass wir uns auch dessen bewusst sind. -

Wenn uns nun Individuen begegnen, die sich "bewusst jenseits des Menschlichen definieren",
- neigen wir zu der Annahme, jene "wollen Ihre Menschlichkeit nicht erkennen bzw. vor
derselben fliehen"...
Man schliesst folglich, - die Benennung als "nicht-menschlich" sei eine "unbewusste Strategie
auf dem Wege zur Einfindung in die eigentliche Position als Mensch". -

Und das würde bedeuten, "alles sich als nichtmenschlich Definierende sei unbewusst",
und "nur solange es unbewusst ist, definiert es sich als nichtmenschlich"...

Ich habe keinerlei Grund zu der Annahme, dass sich gar nicht so wenige Individuen
"bewusst jenseits des Menschlichen definieren", - um damit aufzuzeigen, dass sie sich
"jenseits des Menschlichen wahrnehmen", - also "jenseits Ihrer Menschlichkeit",
- welche indes doch soweit vorhanden ist, dass es dieser Definition bedarf,
- folglich gelten sie als "Menschen". -

Ich sehe keinen Grund, Ihnen dehalb Unbewusstheit zu unterstellen...
Warum sollte ein Mensch, der sich als "Nicht-Mensch" erlebt, weniger bewusst
damit umgehen, als ein Mensch, der sich als "Mensch" erlebt ?

Es wird unter den Menschen, wie auch unter den Nicht-Menschen sowohl
mehr bzw. weniger bewusste bzw. unbewusste Individuen geben,
- sein "Bewusstsein" erkennt der Mensch nicht an seiner Menschlichkeit,
- sondern daran, "dass er sich Ihrer bewusst ist", - wie auch der
"Nicht-Mensch" sein Bewusstsein in der "Erkenntnis seiner Nichtmenschlichkeit"
wiederfindet, und nicht in seinem Zustand an sich. -


Das "Nicht-Menschliche" = "das, was sich vom Menschlichen unterscheidet"...

Nur: "Woran erkennen wir, dass "das Menschliche" als Definitionsmasstab bereits feststeht ?
Ist es nicht viemehr so, - "dass wir Generation um Generation unterschiedlicher begreifen,
was "Mensch-Sein" alles bedeuten kann und damit letztendlich bedeutet ?
Stellen wir nicht fest, dass das Menschenbild von heute sehr viele Züge in sich trägt,
- die wir in der Vergangenheit dem Nicht-Menschlichen zuordneten ?

Wird es nicht eher so sein, dass "das Menschheitsbild der Zukunft" sich
"aus der Summe seiner bisherigen Menschheitsbilder zusammensetzt",
- weil immer mehr von Ihnen "menschheitsbewusst durchdrungen werden ?"

"BEWUSSTSEIN IST EIN INTEGRATIVER MODUS, - ES "UMSCHLIESST NACH UND NACH ALLES UNBEWUSSTE",
- WENN ETWAS "NICHT SO IST WIE WIR", - IST ES "DAS, WAS UNS - NOCH - VON UNS TRENNT". -
- DARUM ERKENNEN WIR UNS, INDEM WIR ZUM GEGENTEIL VON DEM WERDEN,
WAS WIR SCHON VON UNS WISSEN". -


. - Atlan. -

:)


23. Okt 2009, 03:40
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Admin
Admin
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Registriert: 12.2008
Beiträge: 191
Wohnort: Essen
Geschlecht: männlich
Beitrag Re: Definiere "Menschlichkeit":
Hi Atlan,

eine ineressante Philosophie. :o

So habe ich das noch gar nicht gesehen.

Humanität = Menschlichkeit ist doch eigentlich so zu verstehen, dass man jedem Lebewesen so gegenübertreten sollte, wie man selbst behandelt werden möchte.

Ja, und da hast Du auch recht, was wir nicht in das Schema unserer Denkweise vom "Menschlichen" einordnen können, bezeichnen wir als "Unmenschlich". Doch dabei kommt es nicht wirklich auf die spektulären Dinge an. "Unmenschlich" können ja auch schon ganz banale Dinge sein.

Es gibt Metaphern wie unmenschliche Arbeit, Anstrengung, Behandlung (Folter und ähnliches). Das wären zunächst einmal die negativen Dinge. Aber wir gebrauchen dieses Wort auch dazu um etwas positives darzustellen. "Unmenschlich gescheit, schön, stark usw.

So hat jedes Ding halt seine zwei Seiten.

Mag sein, dass ich damit falsch liege, doch ich denke das ist auch einen Gedanken wert.

mfg

Hank

_________________
Nicht begangene Taten ziehen einen verheerenden Mangel an Folgen nach sich.

Viele Gedenkminuten könnten durch einige Denkminuten verhindert werden!


12. Nov 2009, 00:43
Profil ICQ YIM Besuche Website
Devcon 2
Devcon 2
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Registriert: 10.2009
Beiträge: 44
Geschlecht: nicht angegeben
Beitrag Re: Definiere "Menschlichkeit":
Hallo, Hank:

Ich finde keinewegs, dass Du mit Deiner Ansicht falsch liegst,
und sicher ist sie genauerer Betrachtung wert. -

"Unmenschlich" bzw. "Übermenschlich" wird in der Tat auch als
"Steigerungsbegriff" für unerwartete Wahrnehmungen verwendet. -

Mir geht es nur darum, aufzuzeigen, "dass der Begriff des "Menschen"
genaugenommen ein "Sammelbegriff" ist, zu´m Einen, und zu´m And´ren,
dass in völlig anderen Kulturkreisen dieser Begriff völlig andere Möglichkeiten
annimmt...

Jetzt ist "das Mysteriöse" immer "das, was wir nicht völlig zu durchblicken
meinen", - sonst wäre es für uns nicht "mysteriös". -
(Und da das mein Spezialgebiet ist, dachte ich, Ihr könnt mich hier brauchen...)

Es wird nämlich keine Möglichkeit geben, "Menschengruppen zu Einigungen
zu bewegen, ohne ihre "besonderen Eigenarten" zu akzeptieren" ...
Innerhalb der "akademischen Wissensblase Europas" ist das auch kein
Problem, - Du trainierst 4 Jugendzeitalter linear, und hast einen guten
Überblick über Ihre Eigenarten...

"Ausserhalb Europas", - "wurde das niemals vollzogen,- und wo, dann
nur partiell"...
Ca. 2/3 der Erdbevölkerung kennt keinen "gelebten,akademischen Modus",
- sie sind "nach Aussen hin rationalisiert", - folgen aber eigentlich dem
"Ur-Wissen Ihrer Ahnen", - das genaugenommen auch recht behält,
- wenn man sich mit den Erfarungswelten von bekennenden "Nicht-
Menschen" auseinandersetzt, und plötzlich feststellt, - dass zwischen 6
und 30 Milionen Menschen Erfahrungen als "Werwesen" kennen, - und das
überhaupt nur für die akademischen Europäer ein Wunder ist, - die anderen
kennen das gar nicht anders ...

Und "jetzt beginnen sich die Welten einander anzunähern"...
"Das Mysteriöse" war immer "der Beginn", - "danach":

"NAHM MAN DAS WENIGER MÖGLICHE WEG, UM DAS MÖGLICHE ZU
DESTILLIEREN", - und das war auch entwicklungsgeschichtlich nötig,
- nur Eines fiel dabei unter den Tisch:

"DAS MÖGLICHE IST NIEMALS FESTSTEHEND",
"ES GIBT REALITÄT", - ABER KEINE "FESTSTEHENDE REALITÄT";

Wie Europa sehr bald feststellen wird...

Ich hoff´, ich quassel´nicht zu anstrengend ...

- meint Atlan. -

;)


12. Nov 2009, 01:32
Profil   Persönliches Album
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